Aktuelles

2022
2021 | 2020 | 2019

August 2022

Design Build Summer School an der Hochschule RheinMain in Wiesbaden.

„Im Rahmen des Wahlfachs „Klimagerechtes Bauen | DESIGN BUILD“ beteiligten sich 44 Studierende des Fachbereichs Architektur und Bauingenieurwesen an einer Design-Build-Woche rund um nachhaltige Baustoffe wie Lehm und Bambus.“

https://www.hs-rm.de/de/hochschule/aktuelles/details/artikel/summer-school-klimagerechtes-bauen-mit-lehm-und-bambus

Juni 2022

Finale Abgabe und Präsentationen der Studierenden, diesmal in Präsenz an der Hochschule RheinMain. Die Studierenden stellen überzeugende Pläne und Entwürfe für das Bauvorhaben „Unterkünfte für das Bambus-Schulungszentrum in Ghana“ vor. Wir sind live dabei und sehr beeindruckt.

Mai 2022

Erster Kontakt mit Ghana-Fachpromoter Nicolai Roerkohl.

Unser Verein wird Mitglied im Ghana-Forum NRW e.V. Das Ghana-Forum bietet Begegnungsraum und Plattform für gegenseitigen Austausch von Erfahrungen, Informationen und für gemeinsame Aktivitäten.


Erster Kontakt mit Emil Fischer, CEO von Bamboo for Integrated Development (BIDG). Nach dem ersten Kennenlernen werden Möglichkeiten und Potentiale einer Kooperation besprochen.

April 2022

Die ersten drei Bambusprojekt-Kapuzenpullis sind bedruckt! Mit diesen fair und nachhaltig hergestellten Pullis können wir zukünftig einen einheitlichen und schicken Auftritt hinlegen.


„Kick-off“ an der Hochschule RheinMain: Die Einführungsveranstaltung für das Wahlfach Klimagerechtes Bauen findet online statt. Die Studierenden werden von Professor Sascha Luippold, Lehmbauexperte Jan Glasmeier und Christoph Diekhans an die Themen Nachhaltiges Bauen mit Lehm und Bambus herangeführt. Christoph und Rabea stellen den Verein, das Projekt und das Land Ghana näher vor.


Engagement Global bewilligt die Fördergelder für das Teilprojekt „Bau der Bambus-Behandlungsanlagen für das Schulungszentrum“


Unser Jahresbericht 2021 ist fertig.

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Unsere Mitgliederversammlung findet am 30. April um 16 Uhr in Clarholz statt.

März 2022

Rabea nimmt an einer Veranstaltung des INBAR E-Learning-Programms teil:


Unser Verein ist dabei! Bei der „Aktion Saubere Landschaft“, eine Initiative unser Heimatgemeinde Herzebrock-Clarholz, in der sich auch der Sitz von GROW Colourful Ghana e.V. befindet. Wir bekommen die „große und kleine Putz“ als Einsatzgebiet zugewiesen, wo Christoph und Rabea mit freudigem Einsatz rumliegenden Müll einsammeln.

Februar 2022

Wir besuchen die Woraso Community, um mehr über die lokalen Gegebenheiten zu erfahren und partizipative Kommunikation anzuregen. Den Menschen vor Ort wird die Möglichkeit gegeben, ihre Meinungen und Ideen zum Projekt zu teilen und sich aktiv an Entscheidungen zu beteiligen. Außerdem befragen wir einige Ortsansässige über ihre Erfahrungen mit Bambus.


Über Christoph Diekhans, welcher derzeit seine Master-Thesis mit Bezug zu unserem Projekt schreibt, kommen wir mit dem Lehmbauexperten Dipl. Ing. Arch. Jan Glasmeier und Prof. Dipl. Arch. ETH Sascha Luippold in Kontakt. Es zeigen sich großartige Kooperationsmöglichkeiten, die ersten Planungen für das Teilprojekt „Unterkünfte für das Bambus-Schulungszentrum“ beginnen.

Januar 2022

Auf dem lokalem Holzmarkt wird auch Bambus angeboten. Die dort verfügbaren Bambusrohre sind unbehandelt, durchschnittlich vier Meter lang, die Durchmesser variieren stark. Viele Halme werden zu jung geerntet, sind krumm, beschädigt und teilweise bereits von Ungeziefer befallen. Der Erntezeitpunkt liegt zu lange zurück, um die Bambusrohre nachträglich mit Borsalzen behandeln zu können. Auch wenn die Qualität eher unbefriedigend ist, kaufen wir einige Rohre für unsere Versuchszwecke. Außerdem beschaffen wir die Werkzeuge und Materialien, die für das Bauen mit Bambus benötigt werden.

Beim Reinigen, Vermessen, Sägen, Bohren etc. zeigen sich viele Eigenheiten von Bambus. Wir erkennen: es gibt viel zu beachten beim richtigen Umgang. Auch wenn wir bereits viel Wissen von Experten, aus Lehrbüchern und Kursen gesammelt haben, stellt uns die „Hands-on-Experience“ vor einige Herausforderungen. Auch wenn Bambus eine Alternative zu Holz bietet, unterscheiden sich die Baustoffe in Eigenschaften und Handhabung doch sehr.

Erste Vorbereitungen des Grundstücks in Woraso: Rodung und Vermessung. In dieser Phase steht uns Myles mit Rat und Tat zur Seite, der extra aus der Hauptstadt angereist ist. Er arbeitet für ein Architekturbüro in Accra und hat bereits einige Erfahrungen mit Bambus-Bauprojekten.


Rabea nimmt an dem zweitägigen Workshop ,,Bauen im Globalen Süden“ teil, welcher von we-building e.V. organisiert und kostenfrei angeboten wird. Der Workshop kommt in der aktuell ,,heißen“ Planungs- und Vorbereitungsphase unseres Bauvorhabens in Ghana sehr gelegen. Die Themen wie Zeit- und
Kostenplanung oder Herausforderungen bei der Bauausführung sind sehr relevant für uns. Rabea konnte viel neues Wissen, hilfreiche Erfahrungen und Tools aus den zwei Tagen mitnehmen. Der nahe Praxisbezug anhand einiger Beispielprojekte in Ghana ist besonders erfreulich. Die Folgeberatung von we-building e.V. machte es möglich, näher auf einige konkrete Herausforderungen in unserem Projekt einzugehen und jeweilige Erfahrungen auszutauschen. https://we-building.org/de/projekte-globalen-sued/


Zwei weitere Meilensteine im Januar: Wir reichen den Antrag auf Fördermittel für den Bau der Behandlungsanlagen bei Engagement Global ein.

Federico schickt uns seine finale Ausarbeitung und Präsentation für die Workshop Area des Bambus-Schulungszentrums.

Dezember 2021

Wir erkunden die lokalen Bambusbestände und besuchen eine Bambusfarm in der Nähe von Chira, ca. zwei Stunden Fahrzeit vom Projektgelände entfernt. 


Wir treffen den Leiter der “International Bamboo and Rattan Organisation” (INBAR) in Ghana und unterschreiben gemeinsam eine Vereinbarung über die weitere Kooperation.

November 2021

Nach längerer Suche nach einem passenden Grundstück für das Bambus-Schulungszentrum, konnten wir Ende November zwei Plots erwerben. Das neue Projektgelände liegt in dem kleinen, ländlichen Dörfchen Wuraso und ist optimal für das Bauvorhaben geeignet.


Auch unser drittes Vorstandsmitglied, Christoph Brummelte, macht sich für einen dreiwöchigen Besuch auf den Weg nach Ghana. Im Süden des Landes besuchen wir gemeinsam das Hadwua Arts and Culture Institute in Apam. Die beeindruckende Bambusstruktur wurde 2015 von einer interdisziplinären Gruppe von Studierenden der Universität für Angewandte Kunst in Wien, in Zusammenarbeit mit den Studierenden der darstellenden Künste an der University of Ghana gebaut.

Oktober 2021

Die erste Begehung des Projektgeländes in Fiaso bringt leider die Erkenntnis, dass das Land wesentlich kleiner ist als angenommen. Hier hat es in der Vergangenheit Verwechslung zwischen den Maßeinheiten Feet und Meter gegeben. Außerdem ist das Grundstück schwer zugänglich und weist ein starkes Gefälle auf, was ungünstig für die geplante Bebauung ist. Allerdings ist das Fiaso Land prima geeignet, um dort Kurse für Bambusanbau stattfinden zu lassen! Für den Bau des Schulungszentrums werden wir uns nach einem neuen Gelände umsehen müssen.

September 2021

Rabea Schürmann und Johanna Liekmeyer reisen für ihren mehrmonatigen Auslandseinsatz auf eigene Kosten nach Ghana. Im dortigen Zuhause werden erste Experimente mit Bambus gemacht. Dabei stoßen sie schnell auf den gefürchteten „Powder Post Beatle“, der unbehandelten Bambus gern zu Staub verarbeitet.

Februar- Juli 2021

Rabea Schürmann nimmt an „The Bamboo U Online Immersion“ teil, ein umfassender Kurs rund um Bambus. Im Rahmen des Kurses beginnt die Zusammenarbeit mit Federico Antonelli, ein junger, ambitionierter Architekt (MArch) aus Italien, der sich Nachhaltigkeit zum Leitsatz seines beruflichen Werdegangs gemacht hat. Im Modul „Bambus Modellbau“ entstehen Ideen und Designs für den Werkstatt- und Seminarbereich, sowie die Behandlungsanlagen für das Bambus-Schulungszentrum in Ghana.

April 2021

Unser Projektkoordinator Wilfred Dery nimmt an der „Inter-Africa Ghana Bamboo Study Tour“ (26. – 30. April 2021) teil.

November – Dezember 2020

Die Mauersäulen sind fertig. Als Zwischenelemente sollen Bambusrohre eingesetzt werden, die allerdings vorher behandelt werden müssen. Denn Bambus steht auf dem Speiseplan einiger kleiner Krabbeltierchen, die ihn für seinen Zuckergehalt lieben. Abhilfe schafft eine Behandlung mit Borsalzen, welche nicht wirklich giftig sind, aber den Bambushalm für die Tierchen ungenießbar machen. So kann Bambus auf umweltverträgliche Weise haltbar gemacht werden. Endlich konnten wir auch die dafür benötigten Komponenten Borax und Borsäure beschaffen (letztes Foto). Nun geht es an die Vorbereitung für die Behandlung der ersten Bambusrohre… ein bedeutender Meilenstein!

September – Oktober 2020

Der Start nach dem Corona-Baustopp verzögert sich aufgrund von andauernden und heftigen Regenfällen. Zu unserem Projektgelände führen noch keine befestigten Wege, daher ist die Anfahrt momentan sehr schwierig. Leider ist auch der Lastwagen mit einer Lieferung Mauersteinen stecken geblieben… Zum Glück gab es viele fleißige Helfer, die die Steine vom Laster geräumt haben und dieser dann aus dem Matsch gezogen werden konnte. Die Mauersteine wurden schließlich mit kleinerem Gefährt zum Projektgelände transportiert. Dort kommen sie zum Einsatz um das Mauerwerk fertig zu stellen. Dann können wir bald mit den Bambus-Elementen für die Mauer beginnen!

Juni – Juli 2020

Der Mais wächst und reift! Es ist eine Win-win-Situation: Eine lokale Familie nutzt während des Corona-Baustopps das Projektgelände für den Mais- und Kassavaanbau. Sie hegen und pflegen das Land und verhindern, dass es vollständig verwildert. So sparen wir uns die Unkosten für eine erneute Rodung und es wachsen freundschaftliche Beziehungen mit den Locals.

Die Familie freut sich bereits über erste Ernten und bedankt sich bei unserem Projektkoordinator mit echten Leckerbissen: gegrillte Maiskolben – mmmh, da wäre man selbst gern vor Ort!

Mai 2020

Regenzeit und Corona-Baustopp: Zwischenzeitlich stellen wir das Projektgelände den „Locals“ für den Maisanbau zur Verfügung.

März 2020

Stein auf Stein: Die Grundstücksmauer wird gebaut.

Januar 2020

Das wild verwucherte Land wird gerodet und hergerichtet, Baumaterialien organisiert und zum Projektgelände transportiert. Es werden Mauersteine geformt und Gräben für das Mauerfundament entlang der Grundstücksgrenzen gegraben. Alles mittels Muskelkraft und Handarbeit der lokalen Arbeitskräfte!

September 2019

Es ist soweit! Es werden zwei nebeneinanderliegende Landstücke in der Gemeinde Fiaso gekauft, genauer gesagt: gepachtet. In Ghana bleibt das Land stets im Besitz der Regierung, man kann es lediglich über einen Pachtvertrag bis 99 Jahre mit der Ghana Land Commission erwerben. Diese Pachtzeit kann nach Ablauf verlängert werden.  

Mit einem an den Landstücken angrenzenden Bachlauf bietet der Standort optimale Bedingungen für die Kultivierung von Bambus und ermöglicht somit Schulungen für Bambusanbau, Pflege und Ernte auf dem Projektgelände.

April 2019

Wilfred Dery und Vertreter der Bamboo Farmers Association besuchen verschiedene lokale Gemeinden und treffen die Gemeinde-Oberhäupter, um sie als Projektpartner zu gewinnen. Die Standortwahl für das Projekt ist getroffen: Fiaso, eine ländliche Gemeinde in der Bono East Region.

März 2019

Projektkoordinator Wilfred Dery organisiert im Namen von GROW Colourful Ghana e.V. ein Treffen der Bamboo Farmers Association, um das Netzwerk der Bambusplantagenbauern weiter zu organisieren und über die Entwicklungen und Fortschritte seit dem letzten Treffen im Januar 2019 zu informieren. Die Versammlung wurde geführt von Mr. Awudu Yakubu und Secretary Yahaya Adam, die Leitpersonen der Bamboo Farmers Association. Es nehmen insgesamt elf Personen aus fünf projektnahen Gemeinden teil.

Januar 2019

Eine Pilotstudie zum Bambusprojekt in Ghana: lokale Bambusbestände und deren Besitzer werden ausfindig gemacht und in die Projektplanung einbezogen. Es zeigt sich großes Interesse und Begeisterung für das Projekt!

Die Bambusbauernvereinigung „Bamboo Farmers Association“ wird ins Leben gerufen, die den Bambusbauern und anderen Projektbeteiligten eine Plattform bietet, sich auszutauschen und zu vernetzen.

Um das Netzwerk im lokalen Bambussektor weiter zu spannen, treffen wir uns mit dem Leiter des Ghana Büros der Internationalen Organisation INBAR (International Bamboo and Rattan Organization), Mr. Michael Kwaku. Mit seinem ausgeprägten Wissen- und Erfahrungsreichtum im Bereich Bambus liefert er weitere wertvolle Anregungen für das Projekt.

Danke an alle, die zu den bisherigen Erfolgen beigetragen haben!

Keep going, keep growing!

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